Über 150 Jahre Sarepta: Von der „Schmelzhütte“ zur modernen Gemeinschaft
Unsere Geschichte ist die Geschichte von Frauen, die ihrer Berufung folgten, als qualifizierte Berufe für Frauen noch eine Seltenheit waren. Seit über 150 Jahren prägen Sarepta-Schwestern die diakonische Landschaft in Bethel und weit darüber hinaus.
Die Meilensteine unserer Geschichte
Wussten Sie schon?
In der historischen Sammlung im Mutterhaus können Sie noch heute tief in die Alltagsgeschichte der Schwestern eintauchen – von der traditionellen Tracht bis hin zu persönlichen Tagebüchern aus über 150 Jahren Gemeinschaftsleben.
Die Meilensteine unserer Geschichte
- 1869: Die Geburtsstunde
Auf Initiative des Bielefelder Likörfabrikanten Gottfried Bansi wird die „Westfälische Diakonissenanstalt“ gegründet. Die ersten Schwestern aus Kaiserswerth ziehen in ein kleines Haus in der Bielefelder Innenstadt ein, um Kranke zu pflegen.
- 1872: Die Ära Bodelschwingh beginnt
Friedrich von Bodelschwingh übernimmt die Leitung der Anstalt. Er beginnt mit dem Bau des großen Diakonissenmutterhauses, das als Krankenhaus, Ausbildungsstätte und Wohnort dient.
- 1874 – 1876: Ein Name mit Bedeutung
Die Schwestern verlegen ihren Lebensmittelpunkt nach Bethel. Die Anstalt erhält den Namen „Sarepta“ (griechisch für „Schmelzhütte“), angelehnt an die biblische Erzählung der Witwe von Sarepta, deren Vorräte durch Gottes Segen nie versiegten.
- 1930er: Die größte Diakonissenschaft der Welt
Mitte der 1930er Jahre erreicht Sarepta ihre größte Ausdehnung: Rund 2.000 Schwestern sind weltweit im Einsatz und prägen Krankenhäuser, Gemeindestationen und Kindergärten.
- 1953: Neue Wege
Mit der Gründung der „Ravensberger Schwesternschaft“ entsteht eine zweite Gemeinschaft unter dem Dach von Sarepta, die sich für Frauen öffnet, die nicht die klassische Diakonissentracht tragen möchten.
- 2004 bis heute: Moderne Gemeinschaft
Die Sarepta Diakonissen und die Ravensberger Schwestern schließen sich zur heutigen Sarepta Schwesternschaft zusammen. Wir sind heute eine Gemeinschaft von Frauen unterschiedlicher Lebensformen und Wohnorte, die gemeinsam diakonischen Dienst und Glaube in der modernen Welt leben.
Wussten Sie schon?
In der historischen Sammlung im Mutterhaus können Sie noch heute tief in die Alltagsgeschichte der Schwestern eintauchen – von der traditionellen Tracht bis hin zu persönlichen Tagebüchern aus über 150 Jahren Gemeinschaftsleben.
